AUSBAU MARCHER BERG

3-streifiger Ausbau Marcher Berg (westlich Regen)

Die Bundesstraße 11 überquert westlich Regen einen Höhenrücken. Dieser Streckenabschnitt war vor dem Ausbau im Jahr 2014 in beiden Richtungen unfallträchtig und zu Winterzeiten blieben die Fahrzeuge, gerade Lkw oft hängen. Verkehr und Winterdienstfahrzeuge waren dann meist erheblich behindert und es dauerte längere Zeit auf dem Streckenabschnitt die Befahrbarkeit wiederherzustellen.

In den 10 Jahren vor dem Ausbau war der Marcher Berg auch über mehrere Jahre eine kritische Unfallhäufungsstrecke mit insgesamt 27 Unfällen, drei davon mit tödlich Verunglückten und weiteren 15 Schwer- und 16 Leichtverletzten.

Für die Bayerwald-Kommunen und Gemeinden im östlichen Landkreis Regen ist die B 11 die Hauptverkehrsanbindung an das Autobahnnetz im Donautal. Zur Beseitigung der genannten Defizite war der Anbau eines 3. Fahrstreifens bergwärts die geeignetste Lösung.

Seit dem 3-streifigen Ausbau hat sich die Unfallträchtigkeit deutlich reduziert. Durch die zwei Fahrstreifen bergwärts hat sich der gesamte Bereich nunmehr auch in Winterzeiten unproblematisch entwickelt, da mit den leistungsfähigen modernen Winterdienstgeräten bergauf gut und zügig geräumt werden kann. Weiter konnten durch parallele Längswege gefährliche Einmündungen sowie direkte Zufahrten zur Bundesstraße beseitigt werden. Dies führt zu einem weiteren Gewinn an Verkehrssicherheit. Verbunden mit dem Ausbau ist auch ein Reisezeitgewinn auf der Gesamtstrecke der B 11.

Das Projekt gehört zum Ausbaukonzept der Gesamtstrecke der B 11 zwischen Deggendorf und Zwiesel.

Länge des Projektes rd. 1,3 km, zweistreifig Richtungsfahrbahn Patersdorf, Längs- bzw. Radwege entlang der Strecke.

Baudurchführung: August 2013- November 2014 (Freigabe 28.11.2014)