PROJEKTABSCHNITT HOCHBÜHL 2021

Endspurt beim Ausbau zwischen Grafling und Gotteszell

Am 12. April haben die Straßenbauarbeiten auf der B 11 zwischen Grafling und Gotteszell begonnen. Diese Arbeiten bilden den Abschluss des Ausbaus der Bundesstraße in diesem Bereich. Dessen Ziel ist es, mit „einer Spur mehr Sicherheit“ die Erreichbarkeit des Landkreises Regen zu verbessern und für einen sichereren und stressfreieren Verkehrsfluss zu sorgen. Bis es soweit ist, müssen die Verkehrsteilnehmer noch ein paar Einschränkungen auf sich nehmen: Von 25.05. bis zum Ende der Sommerferien muss die Bundesstraße zwischen Grafling und Gotteszell gesperrt werden. Die großräumigen Umleitungsstrecken werden ausgeschildert.

Soweit es möglich war, hat das Staatliche Bauamt Passau auf Vollsperrungen verzichtet. So wurden von 2018 bis 2020 sämtliche Arbeiten unter Verkehr erledigt. Seit 25.05.2021 lässt sich eine Vollsperrung aber nicht mehr vermeiden, da sich die Arbeiten aufgrund der schwierigen Lage im engen Graflinger Tal, in dem die B 11, die Bahnlinie und der Kollbach parallel laufen, sonst nicht ausführen lassen.

Das Staatliche Bauamt Passau tut sein Bestes, um die Unannehmlichkeiten für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten. Um die Bauzeit zu minimieren, wird im sechstägigen 2-Schichtbetrieb gearbeitet. Um den Zeitplan einhalten zu können, wird mit dem Umbau erst nach der winterlichen Frostperiode begonnen – im Sommer treten witterungsbedingte Verzögerungen des Baus seltener auf.

Ein Projekt für die Zukunft der gesamten Region

Langfristig wird die gesamte Region vom Ausbau profitieren. Das zeigen bereits die positiven Veränderungen seit dem 1. Bauabschnitt: Die Verbreiterung der Fahrbahn auf 8,50 Meter führt zu deutlich mehr Fahrkomfort, zudem ist im Winter ein schnellerer Einsatz von Räum- und Streufahrzeugen möglich, da auf der Strecke liegengebliebene Lkw leichter überholt werden können. Auch die Maßnahme, die nun 2021 in Angriff genommen wird, verfolgt dasselbe Ziel: Dabei wird die B 11 zwischen Grafling und Gotteszell auf einer Länge von 2,6 Kilometern ausgebaut und asphaltiert. Der Ausbau beginnt auf Höhe des Kettenanlegeplatzes nördlich von Datting und reicht bis kurz vor die Kreuzung bei Gotteszell. Dabei wird die Fahrbahn der B 11 von derzeit 7,0 m auf 8,5 m verbreitert; am Anstieg zum Hochbühl aus Richtung Deggendorf erhält die B 11 auf einer Länge von ca. 1 km eine dritte Spur. Im Zuge der Arbeiten wird der Asphaltoberbau der alten B 11 zum Teil abgefräst und neu aufgebaut. Die Gesamtstärke des neuen Oberbaus beträgt 90 cm (26 cm Asphalt + 64 cm Frostschutz).

Die empfohlenen Umfahrungen in der Übersicht

Während der Sperrung der Bundesstraße 11 ab dem 25.05.2021 zwischen der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße Datting nördlich von Grafling und der Kreuzung Gotteszell werden gut ausgeschilderte Umfahrungen eingerichtet. Umgeleitet wird großräumig ab Viechtach über die Staatsstraße 2139 zur Autobahn A 3, Anschlussstelle Bogen, sowie ab Deggendorf über die Rusel zur Bundesstraße 85 nach Regen.

Eine weitere Möglichkeit, die Sperre der Bundesstraße 11 zwischen Grafling und Gotteszell zu umfahren, ist die Fahrt mit der Waldbahn. Ab Plattling, Pankofen oder Deggendorf können Reisende entspannt mit der Waldbahn über Grafling-Arzting in den Bayerischen Wald (mit den Endstationen Viechtach, Zwiesel/Bayerisch Eisenstein, Bodenmais oder Grafenau) anreisen. Dank dieser weiteren Umleitungsalternative werden die eingerichteten Umfahrungen entlastet. Zudem gibt es für Waldbahnnutzer viele attraktive Preise zu gewinnen: Während der B 11-Sperrung wird jeder Waldbahn-Fahrschein zum persönlichen Gewinnspiel-Los.

Die Einschränkungen, die sich aus der Vollsperrung für die Verkehrsteilnehmer sowie für die von der Infrastruktur abhängige Wirtschaft ergeben, sind leider unvermeidbar. Das Staatliche Bauamt Passau bedankt sich für das Verständnis.

Wenn Sie auf den Umfahrungsplan bzw. auf die Abbildung des Info-Flyers klicken, können Sie den Plan und/oder den Flyer per Klick auf die rechte Maustaste im PDF-Format herunterladen.

Der künftig 3-streifige Bauabschnitt bei Hochbühl ist die Fortführung des 2-streifigen Ausbaus zwischen Grafling und Gotteszell, der im Sommer 2017 fertig gestellt wurde.

In diesem Abschnitt werden 4 km Straßenbauarbeiten realisiert. Dabei werden neben einigen Stützmauern auch mehrere Ingenieurbauwerke erstellt. 

 


360° Luftpanorama Aufnahmen geben einen optimalen Überblick zur Baustellensituation „Hochbühl“.  Innerhalb der Panoramen können Sie direkt weitere Informationen abrufen. Bitte Bildmotiv anklicken und Sie werden zur Panorama-Tour weiter geleitet. >>>

Die Baustraße kommt wegasDAsd

Auf der östlichen Seite des Hochbühl wird die ehemalige Baustraße zur neuen Gemeindeverbindungsstraße Diessenbach-Hochbühl umgestaltet. Die nicht mehr benötigten Straßenabschnitte der Baustraße werden vollständig zurückgebaut.

Die Firma Streicher arbeitet an den Regenrückhaltebecken.

Die Arbeiten an der oberen Gabionenwand auf Höhe von Mühlen-Siedlung haben begonnen.

Am westlichen Anschlussstellenast der Gemeindeverbindungsstraße Grub wird die Frostschutzschicht eingebaut. Am westlichen Anschlussstellenast der Gemeindeverbindungsstraße Grub wird die Frostschutzschicht eingebaut.m westlichen Anschlussstellenast d

Die Blendschutzwand unterhalb von Mühlen-Siedlung ist fertiggestellt.

Der Ausbau der B11 südlich von Gotteszell

Der Asphalteinbau auf der Umfahrung an der Ostseite des BW 3-2 und dem für heuer geplanten Bauende ist abgeschlossen.
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Der Ausbau der B11 südlich von Gotteszell

Auch die Bankette sind hergerichtet, Markierung und Schutzeinrichtungen sind fertig – der Verkehr läuft nun bereits über das fertig gestellte neue Teilstück der B 11.

Nach der Umlegung des Verkehrs haben die Fräsarbeiten an der alten B 11 begonnen.

An der Gemeindeverbindungsstraße Mühlen (Sdlg.)-Gotteszell laufen die Erdarbeiten.

So sieht die Zukunft aus!

Die neue Brücke am Hochbühl für die Überführung Grub (BW 2-5) in einer Animation, die das Überführungsbauwerk sowie die Zufahrtsstraßen zeigt.

Bauamt informiert die Bürgermeister:
So laufen die Arbeiten am Hochbühl

Zu einer Infoveranstaltung am Hochbühl hat das Staatliche Bauamt Passau die Bürgermeister der Anliegergemeinden eingeladen. Dort sind in wenigen Tagen die Arbeiten zur Absenkung der Kuppe beendet, dann wird asphaltiert. Einige hundert Meter weiter nördlich ist aktuell Baubeginn für die Brücke über den in Richtung Teisnach verlaufenden „namenlosen Bach“.

Bei einem Rundgang am 22. Juli 2019 informierten sich Bürgermeister der anliegenden Gemeinden sowie der stellvertretende Landrat des Landkreises Deggendorf, Roman Fischer, über den Stand des Ausbaus der B 11 südlich Gotteszell.

Dort wird die Kuppe abgeflacht, an der es im Winter regelmäßig zu Problemen mit hängengebliebenen Lkw kommt. Eine dritte Spur in Fahrtrichtung Deggendorf soll diese Problemstelle entschärfen: Hängengebliebene Lkw können überholt werden und auch die Winterdienstfahrzeuge kommen ohne Probleme durch.

Für die Absenkung der Kuppe um insgesamt vier Meter wurden 75.000 Kubikmeter Erdreich abgegraben. Die neu entstandene Fahrbahn wird in den nächsten Tagen asphaltiert. Der Verkehr läuft aber auch weiterhin auf der eigens errichteten Baustraße: Denn im Bereich der Kuppe beginnen die Vorbereitungen für den Bau der Bogenbrücke, über die die Gemeindeverbindungsstraße Grub – Mühlen verlaufen soll.

Informationsveranstaltung auf der Baustelle am Hochbühl: vorne v.l. Max Drexler, Abteilung Brückenbau an der Servicestelle Deggendorf, Bauaufseher Lothar Deuschl, Richard Kauer, 2. Bürgermeister Patersdorf, Georg Fleischmann, Bürgermeister Gotteszell, Gaby Wittenzellner, Bürgermeisterin Achslach, Daniel Graßl, Bürgermeister Teisnach, Volker Wintermeier, Abteilung Straßenbau an der Servicestelle Deggendorf und Amtsleiter Robert Wufka, Gerhard Ruff, HDQ-Production, hinten Vertreter der Firma Streicher.

Über 6000 Lkw-Ladungen

Seit 21. Mai wird auf der Trasse der früheren B 11 gearbeitet. Dort wurde der bestehende Asphaltbelag beseitigt und seitdem das Erdreich im bisherigen Trassenverlauf abgetragen. Rund 75.000 Kubikmeter Erdreich werden in diesem Bauabschnitt abgetragen – das entspricht 6250 Lkw-4-Achser-Ladungen. Pro Tag werden 50 Lkw-Ladungen von der Baustelle abtransportiert. Das Material wird für Damm-Anschüttungen und Geländeauffüllungen verwendet, ein Teil wird für spätere Bauabschnitte zwischengelagert.

Weil der bisher neben der B 11 verlaufende Radweg der Baustraße weichen musste, wurde zudem ein neuer, 400 Meter langer provisorischer Radweg gebaut.

Nach den Erdarbeiten werden bis Ende August die Straßenentwässerung hergestellt sowie der Frostschutz und die Asphalttragschichten eingebaut. Als nächste Maßnahme folgt an dieser Stelle der Bau einer Brücke – darüber soll später die Ortsverbindungsstraße zwischen Grub und Mühlen verlaufen. Geplant ist, dass dieses Kreuzungsbauwerk im September ausgeschrieben wird.

In diesem Info-Clip erfahren Sie alles Wissenswerte über die logistische Herausforderung beim Neubau der B 11 am Hochbühl, über die Maßnahmen zum Umweltschutz und über die neue, optimierte Verkehrsführung.

 

Die neue Trasse der B 11
am Hochbühl nimmt Gestalt an.

Blick aus der Vogelperspektive auf die Baustelle am Hochbühl

Blick aus der Vogelperspektive Richtung Norden

Schweres Gerät im Einsatz am Hochbühl

Am Hochbühl sind schwere Baumaschinen im Einsatz, um die Kuppe am Hochbühl abzutragen für das neue Teilstück der B 11.

Abfräsen der Asphaltschicht am Hochbühl

Ende Mai wird Zentimeter für Zentimeter der bestehende Straßenbelag der alten B11 abgetragen um anschließend die Erdarbeiten an der Kuppe Hochbühl durchführen zu können.

Verlegung des Verkehrs auf die Baustraße ab 20. Mai

Derzeit laufen die Ausstattungsarbeiten an der Baustraße Hochbühl auf Hochtouren. Am kommenden Montag, den 20 Mai, wird der Verkehr von der B 11 auf die Baustraße Hochbühl umgelegt. Gleichzeitig erfolgt weiterhin der Erdabtrag am Hochbühl.

Seit April wird am Hochbühl die Kuppe abgetragen

Für den dreispurigen Ausbau der B 11 wird seit April die Kuppe am Hochbühl abgetragen. An dieser Stelle wird später eine Bogenbrücke für die Ortsverbindungsstraße nach Grub errichtet. Dafür müssen insgesamt 75.000 Kubikmeter Erdreich abgebaggert werden.

Das Staatliche Bauamt Passau informiert vor Ort über den Baufortschritt

Robert Wufka, der Leiter des Staatlichen Bauamts Passau erläutert die nächsten Bauabschnitte an der B11 im Bereich Hochbühl.

Landrätin Rita Röhrl über die Rolle B 11 als Lebensader des Landkreises Regen und die Bedeutung der Info-Plattform www.b11-fuer-uns.de des Staatlichen Bauamts Passau.

Auf Einladung des Staatlichen Bauamts Passau fand am 26.7.2018 eine Baustellenführung in Hochbühl statt. Anwesend waren Landrätin Frau Rita Röhrl, der Staatsminister a. D. Helmut Brunner sowie zahlreiche Bürgermeister der Anliegergemeinden aus dem Kreis Regen. Bauamtsleiter Robert Wufka und leitende Ingenieure erläuterten im Rahmen einer Baustellenbegehung die besonderen Herausforderungen der Baustelle.